Das Bundesministerium für Bildung und Forschung informiert über Innovative Techniken zur Bombenentschärfung

 

Die einen lassen Bomben verpuffen, die anderen simulieren Gefahrenzonen bei Explosionen in Städten: Das Bundesforschungsministerium unterstützt Projekte, die zur Sicherheit bei der Entschärfung von Weltkriegsbomben beitragen.

 

Mehr als 60.000 Menschen mussten am Sonntag in Frankfurt evakuiert werden, um eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg zu entschärfen. Schon am Samstag mussten in Koblenz vor Räumung einer Weltkriegsbombe rund 20.000 Anwohner ihre Häuser verlassen. Die Experten des Kampfmittelräumdienstes haben beide Blindgänger erfolgreich beseitigt. Über 70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs bleibt die Beseitigung von Blindgängern ein aktuelles Thema. Besonders in Städten stellen Bombenfunde die Verwaltung, Polizei, Feuerwehr und den Kampfmittelräumdienst vor Herausforderungen: Gefahrenzonen müssen genau bestimmt werden, damit  notwendige Evakuierungsmaßnahmen frühzeitig eingeleitet werden können. Misslingt die Entschärfung der Bombe, muss der Kampfmittelräumdienst zudem eine kontrollierte Sprengung gewährleisten. Das Bundesforschungsministerium fördert zahlreiche Projekte im Bereich der zivilen Sicherheitsforschung: darunter die Projekte DETORBA und DEFLAG

 

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