Der Speicherbedarf für Geodaten steigt kontinuierlich an. Das Berliner Systemhaus virtualcitySYSTEMS reagiert darauf mit einer neuen Hostinglösung, die erstmals auf der INTERGEO vorgestellt wird.

 

IT ausbauen oder Cloud nutzen?

 

Das Speichern, Verwalten und Präsentieren sehr großer Datenmengen stellt für viele Kommunen, Vermessungsämter und Stadtplaner eine Herausforderung dar. Die IT-Landschaft ist dafür meist nicht ausgelegt. Und auch beauftragte IT-Dienstleister verfügen keineswegs immer über Technologien und das erforderliche Know-how, um massive Geodaten schnell und effizient bereitzustellen.

 

Im Prinzip gibt es nur zwei Möglichkeiten, um dieser Datenmenge Herr zu werden. Entweder wird die IT skalierbar gestaltet und kontinuierlich ausgebaut. Oder man entscheidet sich für eine Cloudlösung. Diesen Weg hat virtualcitySYSTEMS eingeschlagen. Der Spezialist für 3D-Stadtmodelle hat seine komplette Hostinginfrastruktur in die Cloud verschoben.

 

Die Cloudlösung kann kurzfristig für neue Anwendungen und mit aktuellen Daten erweitert werden: Speicher- und Rechenbedarf lassen sich schnell skalieren. Zudem garantiert der Dienstleister eine hohe Serviceverfügbarkeit und genaue Kostenplanung.

 

Hoher Nutzerkomfort

 

Unter dem Namen virtualcityCLOUD bietet das Berliner Unternehmen eine leistungsfähige Plattform an, mit der 2D-Daten ebenso wie 3D-Daten und Schrägluftbilder über das Internet bereitgestellt werden können. Für kommunale Nutzer ist diese Lösung sehr komfortabel. Sie liefern lediglich die Eingangsdaten, und virtualcitySYSTEMS bereitet diese für das Webviewing auf. Die fertige Hostinglösung beinhaltet die kombinierte Nutzung verschiedener Geodaten in einer Webkarte im Webdesign der jeweiligen Kommune, sowie Mess- und Planungstools. Die Kommune erhält eine Internetadresse, unter der sich die fertige Viewerapplikation auf allen aktuellen Endgeräten nutzen lässt.

 

Für Bottrop hat virtualcitySYSTEMS etwa das bestehende 2D-Geosystem mit 3D-Daten und Schrägluftbildern in eine Gesamtlösung integriert. Anwender können damit komfortabel zwischen den verschiedenen Ansichten wechseln und unterschiedlichste Funktionen nutzen. Beispielsweise können sie in allen drei Viewern messen oder Zusatzinformationen in das virtuelle Stadtmodell einbinden. Für Planungsaufgaben lassen sich auch CAD-Daten von Gebäuden hochladen und im 3D-Stadtmodell in die bestehende Umgebung einbetten – mit allen Möglichkeiten, die sich daraus ergeben. So können Echtzeitverschattungsanalysen durchgeführt, Standortinformationen abgerufen und Planungsszenarien visualisiert werden. Es ist möglich Ansichten online zu teilen, so dass Planungen zwischen Experten ausgetauscht und kollaborativ bearbeitet werden können. Auch der Einsatz in partizipativen Prozesses mit Bürgern ist möglich.

 

Die kreisfreie Großstadt Bottrop liegt im Ruhrgebiet in Nordrhein- Westfalen und stellt über die pluginfreie Webkartenlösung ihr texturiertes 3D-Stadtmodell mit zusätzlichen Detaillmodellen einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung. Durch die Integration der Schrägluftbilder, welche Luftbildansichten aus allen vier Himmelsrichtungen bietet, kann zusätzlich die Länge und Gebäudehöhe individuell gemessen werden.  3D Karte starten 

 

Sicherheit und Datenschutz

 

Die Cloudlösung hat den großen Vorteil, dass sie auch kurzfristig für neue Anwendungen und mit neuen Daten beliebig erweiterbar ist: Speicherbedarf wie Rechenbedarf können schnell skaliert werden – und dies zu einem guten Preis-Leistungsverhältnis. Zudem garantiert der Dienstleister eine hohe Serviceverfügbarkeit und auch die Kosten lassen sich im Vorfeld genau planen.

 

Als Cloud-Dienstleister nutzt das Berliner Unternehmen Amazon Web Services, das mit Skalierbarkeit und zertifizierter Sicherheit punktet. Auf den Datenschutz legt virtualcitySYSTEMS großen Wert. Hochauflösende Bilddaten und Geodaten sind gemäß Behördenleitfaden zum Datenschutz bei Geodaten und Geodiensten als personenbezogene Daten zu behandeln. Entsprechend sorgfältig sind die technischen und organisatorischen Maßnahmen ausgelegt, um die Datenschutzanforderungen gemäß Bundesdatenschutzgesetz zu erfüllen.

 

Auf Basis der virtualcityCLOUD lassen sich die massiven Geodaten in den Griff bekommen und das Potenzial für neue Entwicklungen und vielfältige Anwendungen wird frei.

 

Erfahren sie mehr über die virtualcityCLOUD